Kleine-Kinos-Podcast #1 – Horst Conradt vom fabrik.kino in Neustrelitz

Als großer Kinofan möchte ich mit meinem Interview-Podcast-Projekt „Kleine Kinos“ all jene Menschen zu Wort kommen lassen, die noch immer unabhängige kleine Lichtspielhäuser in Eigenregie betreiben. Folge #1: Horst Conradt vom fabrik.kino in der Alten Kachelofenfabrik in Neustrelitz

Thumbnail "Kleine Kinos" - Folge #1 - Horst Conradt
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Kino-Steckbrief

Name: fabrik.kino (in der Alten Kachelofenfabrik)
Ort: Neustrelitz
Gegründet: 1993 (heute fabrik.kino 2), 2000 (fabrik.kino 1)
Kinogründer: Horst Conradt
Plätze: XX (fabrik.kino 1), XX (fabrik.kino 2)
Leinwand-Größe: XX
Tontechnik: XX
Lichttechnik: XX
Inhaltlicher Fokus: XX
Besonderheiten: Die Alte Kachelofenfabrik ist nicht nur Kino, sondern auch Restaurant/Bar, Ausstellungsort, Live-Music-Venue und Öko-Hotel in einem.

Das aktuelle Kinoprogramm wird immer frisch plakatiert.
Das aktuelle Kinoprogramm wird immer frisch plakatiert.

Bildergalerie

Der Eingang zur Alten Kachelofenfabrik: Kino, Restaurant, Öko-Hotel, Kunst- und Konzertort in einem
Der Eingang zur Alten Kachelofenfabrik: Kino, Restaurant, Öko-Hotel, Kunst- und Konzertort in einem
Der Eingangsbereich vom fabrik.kino 1 ist mit einem der Filmwelt nicht unbekannten Herrn geschmückt.
Der Eingangsbereich vom fabrik.kino 1 ist mit einem der Filmwelt nicht unbekannten Herrn geschmückt.
Im rot gestrichenen Gebäudeteil befindet sich der kleinere Kinosaal, das fabrik.kino 2.
Im rot gestrichenen Gebäudeteil befindet sich der kleinere Kinosaal, das fabrik.kino 2.
Im fabrik.kino 2 bestimmt der Filmclub das Programm.
Im fabrik.kino 2 bestimmt der Filmclub das Programm.
Bis 2000 firmierte es schlicht als Fabrikkino und wurde mit der Eröffnung des größeren Kinosaals umbenannt.
1993 eröffnete Horst Conradt (hier im Foyer des heutigen fabrik.kino 2) in der alten Schlosserei ein Kino.
Bis 2000 firmierte es schlicht als Fabrikkino und wurde mit der Eröffnung des größeren Kinosaals umbenannt.
Bis 2000 firmierte es schlicht als Fabrikkino und wurde mit der Eröffnung des größeren Kinosaals umbenannt.
Bevor der erste von zwei täglich gespielten Filmen um 18 Uhr beginnt, bleibt das Tor zum fabrik.kino 1 geschlossen.
Bevor der erste von zwei täglich gespielten Filmen um 18 Uhr beginnt, bleibt das Tor zum fabrik.kino 1 geschlossen.
Der Vorraum des Kinos ist liebevoll geschmückt mit Accessoires und Filmplakaten.
Der Vorraum des Kinos ist liebevoll geschmückt mit Accessoires und Filmplakaten.
Bis Anfang 2025 war das Fabrik.Kino 1 noch komplett mit Stapelstühlen bestuhlt.
Bis Anfang 2025 war das fabrik.kino 1 noch komplett mit Stapelstühlen bestuhlt.
Ihr markantes Blau prägt den Raum von Kino 1.
Ihr markantes Blau prägt den Raum.
Anfang 2025 wurden neue Kinosessel angeschafft und auf das Podest montiert.
Anfang 2025 wurden neue Kinosessel angeschafft und auf das Podest montiert.
Plötzlich wurden die hinteren Plätze viel beliebter... Blick von hinten ins Lino auf die Leinwand.
Plötzlich wurden die hinteren Plätze viel beliebter…
Einmal im Monat gibt es für Cineasten ein besonderes Fest: Stummfilme mit Livemusik.
Einmal im Monat gibt es für Cineasten ein besonderes Fest.
Der Filmclub gibt vielen DEFA-Filmen die Möglichkeit, noch einmal auf die große Leinwand zu kommen.
Der Filmclub gibt vielen DEFA-Filmen die Möglichkeit, noch einmal auf die große Leinwand zu kommen.
Nach dem Film kann das Gesehene im angeschlossenen Restaurant noch bei geistigen Getränken und leckerer Speis' besprochen und verdaut werden.
Nach dem Film kann das Gesehene im angeschlossenen Restaurant besprochen werden.
In der nebenan liegenden Fabrik.Scheune finden seit 2021 Live-Konzerte und andere Veranstaltungen statt.
In der nebenan liegenden fabrik.scheune finden seit 2021 Live-Konzerte und andere Veranstaltungen statt.

Copyrights: Logo-Font: Kaoly Demo. Für die Soundeffekte und Hintergrundmusik im In- und Outro habe ich mich dankenswerterweise bei freesounds.org bedienen dürfen und zwar bei multitonbits für den Background Loop, bei al_sub für den Zeiss Ikon Cinema Gong, bei BockelSound für die Hintergrundgeräusche aus der Bar des ehemaligen Kinos „Zukunft am Ostkreuz“ in Berlin und bei Dr. Macak für den Sound eines alten Vorführgeräts.


Intro von Folge #1

Rund 1.700 Kinos gibt es aktuell in Deutschland. Und jedes einzelne von ihnen hat eine ganz besondere Geschichte. Diese Geschichte möchte ich herausfinden, im Gespräch mit denjenigen Menschen, die diese Kinos gegründet haben und am laufen halten.

Ich bin Jens und hier kleine kinos, der Podcast für Menschen, die gern hinter den Vorhang schauen.

Das erste Kino, das ich besuche, liegt praktischerweise in der Stadt, in der ich seit kurzem  lebe: Neustrelitz. Oder sollte man besser sagen: Die Kinos? Denn eigentlich sind es zwei sehr eigenständige Spielorte, die in den Räumlichkeiten der  Alten Kachelofenfabrik, beheimatet sind. Im Fabrik.Kino 1, das seit dem 19. Mai 2000 in der ehemaligen Glasurstube  untergebracht ist, werden aktuelle Arthouse-Produktionen gezeigt. Im kleineren Fabrik.Kino 2, mit dem 1993 in der ehemaligen Schlosserei alles begann, bestimmt der Filmclub weiterhin das Programm.

Den rauen Fabrikcharakter haben sich die Räumlichkeiten bewahrt, aber denkt jetzt nicht, wir befänden uns in einer Industrieruine. Das war einmal, mittlerweile ist die Alte Kachelofenfabrik, oder abgekürzt KOF, wie hier eigentlich jede*r sagt, picobello saniert. Vor kurzem haben sogar brandneue Kinosessel statt der altgedienten Stapelstühle hier Einzug gehalten, in den hinteren Reihen von Kino 1 zumindest. Eine Entwicklung, die mein Hinterteil und ich sehr begrüßt haben, mein Interviewpartner von heute spannenderweise aber recht argwöhnisch begleitet hat. Aber ich greife vor und würde sagen, bevor wir uns hier verquatschen, schalte ich direkt rüber zum Interview, das ich Anfang Februar mit Horst Conradt geführt habe. Horst ist Kinoleiter und Gründer der Fabrikkinos in der KOF – und so viel mehr wusste ich bis dahin auch gar nicht über ihn. Aber hört am besten selbst.

Outro von Folge #1:

Das war sie also, die erste Ausgabe – oder sagen wir besser die Pilotfolge von „Kleine Kinos“. An euch ein herzliches Danke, dass ihr bis zum Schluss durchgehört habt. Alles noch etwas rough und die Aufnahmequalität der Interviews wird sich hoffentlich auch noch etwas verbessern. Neue Folgen wird es immer in unregelmäßigen Abständen geben, also schaut gern immer mal wieder vorbei. Unnnd Cut!

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